Ist Ihr Auto schon gepierct? Neuer Tuning-Trend Autopiercing

Verschiedene Piercings an diversen Stellen des menschlichen Körpers gehören schon zum alltäglichen Bild. Dass auch Kraftfahrzeuge mit diesen „Hinguckern“ versehen werden können ist neu. Beim Autopiercen wird ein Zylinder aus V2A-Stahl und einem Durchmesser von sieben Zentimeter in die Karosserie eingesetz.

Ein Autopiercing als individueller Hingucker.

Das zylinderförmige Schmuckstück ist mit einem plexiglasüberdeckten Hohlraum versehen, in welchen Autobesitzer Gegenstände ihrer Wahl gut sichtbar hineinlegen können. Ob Schmuck, die Milchzähne des Kindes, Modellautos, Sportabzeichen, alles, was in den zwei oder vier Zentimeter tiefen Hohlraum passt, kann hinter der bruch- und kratzfesten Plexiglasscheibe zur Schau gestellt werden. „Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt“, verspricht Heiner Ehler, Erfinder des Autopiercings. Zur Auswahl stehen Piercings mit verschiedenen Innenfarben, unterschiedlichen Beleuchtungsvarianten sowie verschiedenfarbigen Außenringen. Die dekorativen Aluringe gibt es im Look Aluminium natur, schwarz oder Gold eloxiert sowie verchromt.

Der Einbau sollte von einer Fachwerkstatt vorgenommen werden.

Beim Einbau des schmückenden Zylinders geht es zur Sache: Das Loch wird mit einer Lochsäge aus der Karosserie gesägt. Nach der fachmännischen Versiegelung der Lochränder mit einem 2-Komponenten-Epoxidharz, wird das Piercing samt Gummidichtung diebstahlsicher verschraubt. „Ein späterer Wechsel des Piercings ist kein Problem“, beruhigt Heiner Ehler. „Allerdings sollte der Einbau grundsätzlich in einer von Brilliant Mobile Design empfohlenen Fachwerkstatt durchgeführt werden“, so seine dringende Empfehlung. Der Einbau des Autoschmucks kostet zirka 190 Euro.

Red - 2006