Diskussionsforum
Orangenhaut bei Erstversuch
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Verfasst am: 15. 07. 2009 [12:49]
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Jörch
Themenersteller
Dabei seit: 15.07.2009
Beiträge: 0
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Hallo, ich habe gerade mein erstes Probelackieren hinter mir und bin mit dem Resultat nicht wirklich zufrieden. Ich habe einen ehemalig weißen, blechernen Waschmaschinendeckel lackiert (nur Basislack) und nicht nur der Farbe wegen (orange) trifft die Bezeichnung „Orangenhaut“ das entstandene Ergebnis genau. Ich führe hier mal die zugrundeliegende Ausstattung/KnoffHoff auf und lauere anschließend auf eure Fehlermeldungen...... Also: Kaeser-Kompressor, 460L Luft-Abgabeleistung, Wasserabscheider, Feinfilter, Lufttrockner, ordentlich dimensionierte Luftschläuche. Eingesetzte Pistolen= zuerst Billig-Spritze von Ebay Düse 1,3mm, anschließend Devilbiss FLG-G5, Düse 1,4mm. Beide nagelneu und betrieben mit Manometer an der Spritze. Lackiert habe ich in einem 2x3m großen Raum, den ich mit Absaugung am Fenster und Gebläse am Eingang (etwas stärker wie Absaugung) ausgestattet habe. Ich musste ein Luftleitblech anbringen das den Luftstrom die Decke lang leitet, ansonsten toste ein Sturm durch meine „Kabine“. Der verwendete Lack war ein Lesonal-Basislack (ca. 15 Jahre alt), die hier gekaufte Farbe (AutoLack24 Basis/Klarlack-Paket usw.) wollte ich nicht schon für Probebleche versemmeln. Persönliche Lackiererfahrung gleich Null (abgesehen vom seltenen u. frustrierenden dosenlacken) Von Anfang an (probesprühen auf Papier an der Wand) spuckte die Pistole zu grobe Punkte. Auch der Wechsel von der China-Spritze auf die Devilbiss brachte wenig. Die FLG lies sich durch regeln des Drucks bzw. Farbmenge wenigstens ein klein wenig beeinflussen, das Spucken wurde etwas weniger aber nicht befriedigend. Dazu muss ich sagen dass ich keine 15-20cm Abstand zum Lackierobjekt gehalten habe. Bei einem solchen Abstand hätte ich kaum etwas von der aufzubringenden Farbe gesehen. Mit den ca. 7cm die ich hielt konnte ich wenigstens einen Farbstreifen erkennen. Ich habe so auch keinen Läufer produziert (so wie bei mir eigentlich immer beim lacken mit Dose). Trotzdem die Frage: bin ich (mal wieder) zu ungeduldig? Wie oft sollte man über ein und den selben Streifen sprühen müssen bis der (Basis)Lack voll deckt? Oder kann die alte Farbe schuld sein? Vielleicht zu dick geworden bzw. von Beginn an nicht richtig eingestellt? Andere Fehlerquellen? Bedankt schon mal vorab für alle Tipps vom Jörch. |
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Verfasst am: 15. 07. 2009 [21:34]
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Astra101
Dabei seit: 26.03.2006
Beiträge: 799
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Hi, ich denke die Farbe durfte eventuell das zeitliche gesegnet haben. Ich denke mal sie war nicht optimal eingestellt. Sie muß die Konsistenz von Milch haben. Abstand vom lackierenden Objekt muß ca. 15cm betragen. Wenn du in der Farbe schon Orangenhaut hast, dann erstrecht beim anschließenden Klarlackauftrag. Gruß Daniel Hier geht's zur Kunststofflackieranleitung:
http://www.autolack21.de/forum/beitraege/know_how/step_by_step_lackieren_von_kunststoffteilen-1.html |
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Verfasst am: 09. 10. 2009 [10:22]
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Lacky
Dabei seit: 17.03.2006
Beiträge: 420
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Nachtrag: 15 Jahre sind definitiv zu alt, wahrscheinlich ist aus dem Lack schon viel Verdünnung entwichen, daher viel zu dickflüssig, evtl. einfach mal die Viskosität prüfen. Aber bei dem Alter wird nicht mehr viel zu retten sein... Für Übungszwecke sind unsere Restbestände bzw. Fertigfarbtöne auch gut geeignet: Übungslacke / Sonderposten: http://www.autolack21-shop.de/Sonderposten-UEbungslack Fertigfarbtöne: http://www.autolack21-shop.de/Autolack-Basislack-Fertigfarbtoene (hier empfehlen wir den besonders günstigen Lack Rover JRJ Tahitiblau Good Lack Euer Lacky Autolack-Shop: www.autolack21-shop.de
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