Diskussionsforum
Nadelstiche im Klarlack
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Verfasst am: 23. 05. 2007 [07:28]
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CaptainMorgan
Themenersteller
Dabei seit: 05.03.2007
Beiträge: 0
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Hallo, habe hier ein Problem mit Nadelstichen im Klarlack. Kann mir jemand sagen woran das liegen kann ? Es bilden sich quasi während der Klarlack etwas anzieht kleine Löcher im Klarlack die dann bis auf den Basislack runtergehen. Diese Löcher tauchen auf der ganzen Fläche auf. Habe mittlerweile 3 Klarlacke ausprobiert, bzw. 2 Klarlacke in Verbindung mit dem gleichen Basislack, den 3. Klarlack konnte ich noch nicht probieren. Der eine Klarlack ist ein HS Speedklarlack, der andere ein 2K Easy Klarlack von Standox. Ursprünglich dachte ich dieser HS Speedklarlack taugt halt nix, aber mit dem Standox gibts die gleichen Probleme. Kann das irgendwie am Basislack liegen ? Ist halt kein teurer Lack, der Liter so um die 30,- Euro. Lösemittelbasis. Ausschließen kann ich eigentlich den Kompressor bzw. Öl oder Wasser in der Druckluft. Vor dem Basislack wurde das Teil jedes Mal mit Silikonreiniger gesäubert. Oberfläche ist glatt. Lasse ich vielleicht den Basislack nicht lange genug trocknen ? Was mich noch wundert, bei dem Standox MS Klarlack steht dabei HLVP 0,7 bar, ist das nicht zuwenig Druck ? Ich habe ihn mit 2 bar aufgetragen mit einer Jet 3000 RP. Bin für jede Hilfe dankbar. Gruß Sebastian [Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 23.05.2007 um 07:56.] |
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Verfasst am: 23. 05. 2007 [12:03]
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Astra101
Dabei seit: 26.03.2006
Beiträge: 799
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Also mehr Druck als 0,7bar brauchst du, das ist klar. Bei HVLP muß man spielen, die liegen so bei 2,5-3bar Arbeitsdruck. Also Silikonentferner ist schon mal gut, Wasser und Öl ist auch passè. Basislack immer so lange trocknen lassen bis er matt erscheint. (Weil du ihn ja ein wenig naß aufträgst). Normal so bei mir nach 20min-30min. Dann Klarlack in zwei Schichten. Eine dünn, dann 5-10min ablüften lassen, dann zweite Schicht satt auftragen (sodass es fast flüssig aussieht). Habe auch als diese Nadelstiche drin. Sage aber das dies an der Luft liegt, sprich den Staubpartikelchen. Einfach mit 2000er komplett wieder anschleifen, nach 24-stündiger Trocknung versteht sich! , und nochmals lackieren. Dann mit Schleifpaste und anschließend mit Hochglanzpolitur veredeln! Gruß Daniel Hier geht's zur Kunststofflackieranleitung:
http://www.autolack21.de/forum/beitraege/know_how/step_by_step_lackieren_von_kunststoffteilen-1.html |
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Verfasst am: 23. 05. 2007 [19:29]
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Steffen
Dabei seit: 31.07.2006
Beiträge: 0
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Hallo Sebastian! Also Nadelstiche im Lack hatte ich noch keine. Bei der Pistole, schätze es ist eine Sata, sollte der Druck bei 2-2,5bar sein und eine Düse 1,3-1,4mm. Bei Nadelstiche gibt es mehrere Fehlerquellen. Kann ja mal einige aufzählen: -zu hohe Schichtdicken -Falsche Verdünnung -zu kurze Härter oder Trocknungsbeschleuniger -bei Trocknung zu geringer Abstand bei IR -zu kurze Ablüftzeit bei den einzelnen Spritzgängen -zu lange Ablüftzeit bei IR-Trocknung -zu niedriger oder zu hoher Spritzdruck -Polyestermaterialien nicht ausreichend gefüllert Mehr fallen mir auch nicht ein. Viel leicht sind ein paar Fehler dabei. MfG Steffen |
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Verfasst am: 23. 05. 2007 [19:44]
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CaptainMorgan
Themenersteller
Dabei seit: 05.03.2007
Beiträge: 0
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Danke erstmal für die Antworten. mittlerweile bin ich nicht mehr sooooo sicher was die Druckluft angeht, war ziemlich viel Kondenswasser im Filtergehäuse. Ich benutze sowas hier : http://www.esska.de/esska_de_s/filterregler-5-micro-m-mikrofilter-0-3-micro-m-fue,pd6980!0,,212852000020.html Taugt das zum Lackieren überhaupt was ? Tja ich weiß nicht recht was ich machen soll, dumme Sache. Versuche mal ein Bild zu machen. Ist halt schon wirklich krass, über eine ganze Tür verteilt, Löcher bis zum Basislack. Zum 2. Mal. Jetzt kann ich nochmal lackieren und garantiert passiert das Gleiche wieder. |

